Freitag, 6. Februar 2026: Filmabend


In entspannter Atmosphäre bei Getränken und Knabbereien verbrachten die Zuschauerinnen und Zuschauer mit dem Film „Die Küchenbrigade“ einen gemütlichen Abend im Pfarrheim. Der Film handelte von einer leidenschaftlichen Köchin, die ihren Job in einem Sternerestaurant verliert und als Kantinenköchin in einem Heim für minderjährige Flüchtlinge arbeiten muss. Zunächst sieht sie die Stelle als Rückschlag für ihren Traum, ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Mit der Zeit gelingt es ihr jedoch, die unmotivierten Jugendlichen für das Kochen zu begeistern. Sie entwickelt eine Kochausbildung für die Heimbewohner und findet so eine neue Erfüllung in ihrer Arbeit.

 

01. März 2026 Sonntagskaffee mit Spendenübergabe an „Schritt für Schritt“


Im Rahmen des Sonntagskaffees im März wurde der Erlös aus dem letztjährigen Palmbuschenverkauf wie jedes Jahr an die Indienhilfe „Schritt für Schritt“ gespendet. Dr. Monika Blechinger-Zahnweh, Vorsitzende und Zuständige für die Öffentlichkeitsarbeit der Indienhilfe, nahm die Spende von 500 Euro entgegen. Sie erinnerte an die verstorbenen Gründer des Vereins, Ida und Josef Gassner, und versicherte, dass deren Arbeit weitergeführt und das Geld in Indien im Sinne der Gründer einen guten Verwendungszweck finden wird.

 

Donnerstag, 12. März 2026: Einkehrtag mit Pfarrer Daniel Schmid


"Freut euch im Herrn zu jeder Zeit". So lautete das Thema des diesjährigen Einkehrtags des Frauenbunds. Nach der Begrüßung durch Vorsitzende Maria Wackerbauer stärkte man sich zunächst mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Anschließend leitete Pfarrer Daniel Schmid in den Vortragsteil über. Er referierte humorvoll und zeigte auf, dass man im Herrn jederzeit Freude finden kann, besonders auch in den kleinen, scheinbar unbedeutenden Dingen. Mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedankte sich die Vorsitzende am Ende des Vortragsnachmittags bei Pfarrer Diermeier. Im Anschluss an eine Beichtgelegenheit fand der Einkehrtag mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche seinen Abschluss.

 

Sonntag, 26. April 2026: Frauenbund feiert 60-jähriges Bestehen


Zeitungsartikel in der Landshuter Zeitung vom 29. April 2026 [Verfasst von Agnes Wimmer]

Den wichtigen Werten stets treu Frauenbund feiert 60-jähriges Bestehen – Dankgottesdienst, Ehrungen und ein Festakt im Pfarrheim

Sorge um das Allgemeinwohl, Verlässlichkeit, verankert in Gemeinschaft und Kirche – all das vereint der Frauenbund. Seit 60 Jahren gibt es einen Zweigverein in Ahrain. Dieser feierte sein Jubiläum am Sonntag mit einem Dankgottesdienst, musikalisch vom Kirchenchor unter der Leitung von Judith Ruhland gestaltet, und einem Festakt im Pfarrheim.

„Die Frauen stärken das Herz der Pfarrgemeinde und prägen es spürbar“, sagte Pfarrer Dirk Rolland. Er dankte für den großen Rückhalt, den er erfahren dürfe. In seiner Predigt beim Festgottesdienst zog er Parallelen von den Schwestern Martha und Maria aus dem Evangelium mit dem Frauenbund zum Jubiläumstag. „Jesus ruft dich“, bedeute für den Frauenbund Bereitschaft, gemeinsames oder stilles Gebet, Flexibilität und Vertrauen. Auf diese wertvolle Gemeinschaft könnte die Pfarrei stets bauen.

Philomena Besl war 1966 die treibende Kraft für die Gründung eines Katholischen Frauenbundes. Am 6. Februar fand in der erst zwei Jahre zuvor neu geweihten Pfarrkirche St. Erhard ein Gründungsgottesdienst statt. Ortspfarrer und geistlicher Beirat Josef Blüml hatte zu diesem bedeutenden Ereignis Weihbischof Vinzenz Guggenberger eingeladen. 57 Frauen ließen sich in der Kirche als Mitglieder aufnehmen. Lange Zeit waren die Treffen und Aktivitäten im alten Schulhaus, bis 1993 das Pfarrheim eröffnet wurde und der Frauenbund darin eine neue Heimat fand.

Mit vielen Ideen, unter anderem dem Sonntagskaffee, ließ sich 1996 zum 30-jährigen Gründungsfest der Traum von einer neuen Fahne verwirklichen. Zur Segnung und zum Festgottesdienst kam wieder Weibischof Guggenberger aus Regensburg. Das Amt der ersten Vorsitzenden trug Philomena Besl von 1966 bis 1982, danach folgten Elisabeth Riedl, Elisabeth Schratzenstaller, Lydia Haseneder, Erika Kuschert, Annemarie Wischinski, Sylvia Schorn und seit 2022 Maria Eska-Wackerbauer.

Aktuell zählt der Frauenbund 169 Mitglieder, darunter fünf der ersten Stunde. „Bei uns wird die Gemeinschaft groß geschrieben“ freute sich erste Vorsitzende Maria Eska-Wackerbauer. Theater- und Konzertbesuche, Ausflüge, Feiern und Feste machen zusammen viel Freude. Aktive Mitgestaltung im kirchlichen Bereich, Spenden an bedürftige Menschen, Weltgebetstage stehen ebenso fest im Programm wie viele Hilfen ganz im Hintergrund und Stillen. Herzlich dankte die Vorsitzende den fleißigen Kuchenbäckerinnen über viele Jahre, ihrem Vorstandsteam und geistlichem Beirat Pfarrer Dirk Rolland. Allen Frauen, die dazu beitragen, dass der Frauenbund eine Vereinigung zum Wohlfühlen bleibt, widmete sie einen großen Dank. Das aktuelle Vorstandsteam bilden erste und zweite Sprecherin Maria Eska-Wackerbauer und Ottilie Jackermayer, Schriftführerin Sylvia Schorn, Kassenwartin Michaela Gastinger und Beisitzerinnen Charlotte Hankofer, Sieglinde Müller, Ursula Petto, Carmen Rofner.

Bürgermeister Dieter Neubauer gratulierte dem Frauenbund, der vieles für seine Mitglieder erreichte. Er erinnerte zum Beispiel an die Zeit, in der eine Frau nur mit Erlaubnis ihres Mannes den Führerschein erwerben durfte. Hier habe der Verband Enormes geleistet, für Chancengleichheit und Gleichberechtigung gesorgt.

Wenn ein Verein so lange besteht und dabei lebendig bleibt, könne mit Recht davon gesprochen werden, dass alles zusammenpasst, meinte Stellvertretende Diözesanvorsitzende Eva Hambach. Seit sechs Jahrzehnten steht der Zweigverein für gelebte Werte, Tradition und Fortschritt, fest verankert und modern, aufgeschlossen für Politik und soziale Fragen.

Ein Grußwort sprach auch die Bezirksvorsitzende Lydia Haseneder, und als Überraschungsgeschenk hatte Erika Kuschert, ehemalige erste Vorsitzende, ein Gedicht über die Umtriebigkeit des Frauenbunds geschrieben, das für viel Erheiterung sorgte. Noch immer darf nur der Pfarrer als einziger Mann dabei sein, dafür werde der umso mehr hochgeschätzt, meinte sie.

Die Beständigkeit der Mitglieder bildet die Grundlage für das Vereinsgeschehen. Die Ehrung langjähriger Treue spricht von Wertschätzung und Dank.

Dieser gebührt ganz besonders den Gründungsmitgliedern Therese Geltl, Rosa Kellner, Elisabeth Riedl, Hilde Riedl und Hildegard Teufel. 1976 sind Therese Dechantsreiter, Inge Monzel und Renate Steierer dem Verein beigetreten. Seit 40 Jahren sind Annemarie Bauer, Ingrid Jansen, Christa Wenzl und Waltraud Winkler dabei. Vor 20 Jahren erklärten Renate Ambrozy, Evelyn Kratzer, Sieglinde Müller, Sylvia Schorn, Gabriele Ullmann und Ida Weilguni ihre Mitgliedschaft.

 

Samstag, 9. Mai 2026: Geburtstagsjubilarinnen feierten wieder gemeinsam


Kürzlich organisierte die Vorstandschaft des Frauenbunds wieder für die Geburtstagsjubilarinnen des letzten Jahres eine gemeinsame Geburtstagsfeier im Pfarrheim. In gemütlicher Runde wurden die Frauen mit einem Glas Sekt willkommen geheißen. Bei festlich gedeckter Tafel mit Kaffee und selbst gebackenen Torten verbrachten die Jubilarinnen einen unterhaltsamen Nachmittag. Auch Pfarrer Dirk Rolland kam zu Besuch. Zum Abschluss erhielt jede Jubilarin für ihren runden bzw. halbrunden Geburtstag ein Geschenk.

 

Donnerstag, 18. Juni 2026 Mitgliederversammlung mit Neuaufnahme und Neuwahlen


Kürzlich trafen sich die Mitglieder des Frauenbunds Ahrain nach dem Gemeinschaftsgottesdienst im Pfarrheim zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen. Teamsprecherin Maria Eska-Wackerbauer dankte den Mitgliedern, dass sie sich für den Abend Zeit genommen hatten, und konnte auch Pfarrer Dirk J. Rolland, Gemeindereferentin Franziska Rund, Bezirksleiterin Lydia Haseneder, Schirmfrau Renate Steierer sowie die Ehrenmitglieder Erika Kuschert und Elisabeth Riedl willkommen heißen. Die Teamsprecherin nahm in ihrer Begrüßung bereits vorweg, dass sie sich nicht mehr zur Wahl stellen wird. Anschließend wurde der Kassenbericht von Schatzmeisterin Michaela Gastinger vorgetragen. Ihr wurde von den Kassenprüferinnen eine korrekte Kassenführung bestätigt.

Pfarrer Rolland sprach der Vorstandschaft für die sehr gute Arbeit und allen fleißigen Helferinnen ein großes Lob aus. Besonderer Dank galt der ausscheidenden Teamsprecherin Maria Eska-Wackerbauer. Der Frauenbund sei ein zentraler Bestandteil der Pfarrgemeinde und leiste viel Gutes für die Allgemeinheit. Abschließend wünschte Pfarrer Rolland ein weiteres gutes Miteinander für die kommende Wahlperiode und warb um tatkräftige Unterstützung durch die Mitglieder. Sodann beantragte er die Entlastung der Vorstandschaft, die durch die Versammlung einstimmig erteilt wurde.

Nach Ablauf von vier Jahren stand die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Zunächst wurden die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Maria-Eska Wackerbauer, Ursula Petto und Carmen Rofner mit einer Aufmerksamkeit und mit großem Lob für ihre tatkräftige Unterstützung von der bisherigen stellvertretenden Teamsprecherin Ottilie Jackermayer verabschiedet. Sie werden die Vorstandschaft in verschiedenen Bereichen weiterhin unterstützen. Zugleich konnte Ottilie Jackermayer mit Agnieszka Lexy ein neues Frauenbundmitglied begrüßen.

Unter der Wahlleitung von Lydia Haseneder wurde anschließend der Wahlausschuss, vertreten durch Pfarrer Dirk Rolland und Franziska Rund, gebildet. Eine Neuerung ergab sich dahingehend, dass die Vorstandschaft auf eigenen Wunsch nicht mehr für vier, sondern nur noch für zwei Jahre gewählt wurde. Die neue Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen: Erste Teamsprecherin ist Ottilie Jackermayer, stellvertretende Teamsprecherin ist Sieglinde Müller, Schatzmeisterin ist Michaela Gastinger und Schriftführerin ist Sylvia Schorn. Charlotte Hankofer und Agnieszka Lexy wurden als Beisitzerinnen gewählt. Geistlicher Beirat ist weiterhin Pfarrer Rolland, Kassenrevisorinnen bleiben Renate Steierer und Rosi Dumps. Beauftragte des Verbraucherservices Bayern im Zweigverein sowie Beauftragte der KDFB-Landfrauenvereinigung im Zweigverein bleibt Carmen Rofner. Zum Abschluss der Versammlung dankte die neugewählte Teamsprecherin Ottilie Jackermayer für das Vertrauen und hob hervor, dass die jetzt gewählte Vorstandschaft nach Ablauf der zwei Jahre nicht mehr zur Wahl antreten wird. Es wäre daher sehr wichtig, Nachfolgerinnen für die verschiedenen Ämter zu finden.

 

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